Verein Feuerwehrmuseum


Als Domizil dient dem 1972 gegründeten Feuerwehrmuseum eine kleine, liebevoll renovierte Dorfschule aus dem Jahre 1862.
Sie ist mit viel Liebe und Arbeit an den Feierabenden von Feuerwehrmännern und Freunden der Wehr zum Museumsgebäude umgebaut worden.
Viele Ausstellungsstücke dokumentieren und informieren über die historische Entwicklung des Feuerlöschwesens. Außerdem geben sie Einblick in die ehrenamtlich und aufopferungsvoll geleistete Arbeit der freiwilligen Feuerwehren, deren Männer sich selbstlos für das Gemeinwohl einsetzen.
Das Museum ist weit über Westfalens Grenzen bekannt geworden und hat Besucher aus allen Bundesländern, Europa und sogar der U.S.A. zu verzeichnen. Die Idee für die Einrichtung eines Feuerwehrmuseums in Schröttinghausen stammt vom Pr. Oldendorfer Amtsdirektor Manfred Beermann.

Er gab den Anstoß in der ersten von ihm als neuen Verwaltungsleiter wahrgenommenen Gemeinderatssitzung und traf verständlicherweise auf offene Ohren, denn sämtliche Mitglieder des ehemaligen Gemeinderates von Schröttinghausen waren auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Der Plan begann sich seiner Realisierung zu nähern, als man zu einer Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Amt sowie den Brandmeistern des Kreises, Amtes und der Gemeinde kam. Die eigentliche Arbeit übernahm die Freiwillige Feuerwehr Schröttinghausen.

 

Sie gibt ein gutes Beispiel von Eigenleistung und Zusammenarbeit mit der Gemeinde.
Am 22. Mai 1980 wurde zur Fortsetzung des musealen Zweckes der „Verein Feuerwehrmuseum Preußisch Oldendorf-Schröttinghausen e.V.* gegründet.
In den vergangenen Jahren wurde das Inventar des Feuerwehrmuseums ständig durch Leihgaben, Spenden und Beschaffungen ergänzt, die Räumlichkeiten wurden zusätzlich durch den Ausbau des Dachbodens sowie Einrichtung eines Archivraumes im Feuerwehrgerätehaus erweitert.
Heute hat der Verein über 200 aktive und fördernde Mitglieder, die an zahlreichen regionalen und überörtlichen Tagungen, Veranstaltungen und Umzügen teilnehmen.

 

Erster Vorsitzender : Dr.T.Kunzemann

 

Öffnungszeiten :
Vom 01.05. – 30.09. an Sonn- und Feiertagen von 13.00 – 17.00 Uhr sowie nach Vereinbarung

Eintritt und Führung sind frei
Ein Besuch des Museums kann auch mit der Nutzung der Schröttinghauser Grillhütte am Mittellandkanal verbunden werden. So würde der informative Besuch noch einen geselligen Abschluss finden.

 

Ansprechpartner für Besichtigungstermine

Stadtverwaltung Pr.Oldendorf  M. Bormann : Tel. 05742/9311-19

 

 

Restaurierung des Borgward TLF 8

Verantwortlich für Arbeit und Text : Ralf Nölker

 

Nachdem ich viel Reklame mit unserem Borgward gefahren bin, anlässlich seines 50. Geburtstages 2009, stellte sich heraus dass er doch etwas gelitten hat. Der Motor ist zunehmend undichter geworden. Das heißt an einigen Stellen Ölverlust, Wasserundichtigkeiten, defekte Benzinpumpe und Schönheitsfehler.

Daraufhin habe ich entschlossen, dass der Motor einmal zerlegt werden müsste. Nachdem ich mit der Firma Rosenau in Bohmte eine kompetente Motorenwerkstatt gefunden hatte, und ich grünes Licht vom Schatzmeister bekam, habe ich unter fachlicher Anleitung von Karl-Heinz Lange den Motor im Januar 2011 ausgebaut und zur Firma Rosenau gebracht.

Nach Begutachtung und Zerlegen des Aggregates stellte sich heraus dass der innere Verschleiß nicht zum Kilometerstand von knapp 22000km passt.
Dies hieß, es waren nicht nur die Dichtungen zu tauschen, sondern auch die Kurbelwellenlager, die Pleuellager, die Kolben und Kolbenringe und diverse Kleinteile. Da kam der Beschluss zur Komplettüberholung. Nebst vorher genannten Teilen wurden der Motorkopf und die Krümmer geplant, die Zylinder wurden gebohrt und gehohnt und die Benzinpumpe repariert.

Im April 2011 war es so weit. Ich konnte den Motor wieder einbauen. Mit meinen beiden Jungs (11 und 13 Jahre) und der Hilfe von Karl-Heinz Lange ging es ans Werk.
Nach einigen Stunden dann der erste Startversuch. Mit ein paar Problemen (aus Unwissenheit) die ersten Töne. Der Motor läuft. Also alles wieder zusammenbauen, tanken fahren und ab nach Bohmte

Das Problem -100 Meter nach dem Ortsschild war wieder alles vorbei. Motor bekommt keinen Sprit. Abschleppen zu Rosenau. Fehlersuche !!! Ergebnis - Elektronische Benzinpumpe defekt und die mechanische Benzinpumpe durch Einbaufehler meinerseits auch kaputt.

Nun erst Improvisieren. Eine andere, aber eigentlich zu große Benzinpumpe rein, Zündung, Vergaser und Ventile einstellen und Probefahrt. Und siehe da, unser Schätzchen ist wieder Dicht und rennt wie eine Nähmaschine.

 

Nun können die Oldtimertreffen kommen.

Weitere Bilder von der Reparatur